Vor 125 Jahren, genauer, am 26. Juli 1887, stellte der Augenarzt Ludwig Lazarus Zamenhof in Warschau den Kern einer internationalen, von ihm entwickelten Sprache vor, die bald darauf unter dem Namen Esperanto bekannt wurde. Eine kleine Sprechergemeinschaft von Leuten aus aller Welt hat aus Zamenhofs Sprachprojekt inzwischen durch ihren Gebrauch eine "ganz normale" Sprache geschaffen, der man nicht mehr anmerkt, dass sie ursprünglich erfunden wurde.
Der Deutsche Esperanto-Bund e.V. lädt zum Jubiläumsjahr 2012 alle Sprachinteressierten und Neugierigen ein, die Anfangsgründe von Esperanto kennen zu lernen. So erfährt man selbst durch die Praxis, abseits aller Diskussionen, wie Esperanto funktioniert, wie es sich anhört und wie man es schreibt und spricht. Danach kann man sich im Netz damit tummeln, etwa im Forum lernu.net, wo man schon Esperantofreunde aus aller Welt trifft. Aber natürlich vermittelt der Deutsche Esperanto-Bund auch persönliche Begegnungen mit anderen Esperantobegeisterten.
Hier findet man 2 Lektionen des Lehrwerks "Esperanto im Dialog / Esperanto en dialogo". Sie führen schon weit in die Sprache ein.
Wer am Ende seinen Erfolg kontrollieren möchte, kann einige Übungsaufgaben lösen und einsenden.
Die ersten 1.000 erfolgreichen Teilnehmer erhalten dann ein zweisprachiges Buch (Deutsch/Esperanto) kostenlos als Prämie.
Kurze Anleitung zur Handhabung des Lehrwerks:
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Die Netzversion ist ein Supertext (engl. Hypertext) mit folgenden vernetzten Bestandteilen:
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die Lektionen mit ihren Lehrtexten in Paragraphen und Abschnitte eingeteilt,
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die Übersetzungen und Lösungen zu jeder Lektion,
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wahlweise dazu Tonwiedergabe(dateien),
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die Grammatikerläuterungen zu jeder Lektion,
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das nach Wortstämmen alphabetisch geordnete Wörterbuch mit vielen Wortformen und Ableitungen zu jedem Wortstamm, sowie mit Beispielsätzen für ihre Verwendung.
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Die Lektionen sind in durchnummerierte Paragraphen eingeteilt. Klickt man auf die Nummer eines Paragraphen, verzweigt das Programm in den Lösungsteil, wo man den Text des Paragraphen in Esperanto und Deutsch findet; soweit etwas zu ergänzen war, o.ä., eben auch die Lösungen (die allerdings nicht immer eindeutig sind). Der Rücksprung zur Lektion vom Lösungsteil aus erfolgt analog (oder über den Zurück-Knopf des Brausers).
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Die Nummer eines Paragraphen steht an seinem Anfang im Kopf. Daneben gibt es evtl. Hinweise auf grammatische Erklärungen in spitzen Klammern. Klickt man diese an, verzweigt das Programm in den Grammatikteil zu dieser Lektion. Die Grammatik ist absichtlich knapp und etwas oberflächlich gehalten. Denn es geht hier ja um Anfänger, die sich nicht gleich mit sprachlichen Grenzfällen auseinander setzen sollen.
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(Optionale) Verweise ermöglichen eine Tonwiedergabe.
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Alle Wörter in blauer Schrift sind wie gewohnt anklickbar. Schon das Berühren mit der Maus macht eine Schnellinformation mit der deutschen Übersetzung der aktuellen Wortform sichtbar. Wem das nicht genügt, der klickt auf die Wortform und verzweigt damit ins Wörterbuch, wo der Wortstamm, die Wortformstruktur und viele gängige Ableitungen erklärt und an Beispielen mit ihrer Verwendbarkeit vorgeführt werden. Jeder Wörterbucheintrag enthält Referenzhinweise der Form <2.3.14>, die anklickbar sind und zu Paragraph 3.14 in Lektion 2 zurückführen. Jede neu vorkommende Wortform ist etwa zehn Mal anklickbar und hat dementsprechend viele Referenzen im Wörterbuch, damit man immer an die Stelle im Lehrtext zurückspringen kann, an der man diese Wortform anklickte. (Natürlich geht das in der Regel auch mit dem Zurück-Knopf des Brausers.) Ich gehe davon aus, dass jemand nach 10 Vorkommen in 10 Abschnitten durch die Wiederholung automatisch gelernt hat, was die Wortform bedeutet. Vokabelpauken nach Listen sollte der Vergangenheit angehören.
Und nun viel Spaß!
Netzpostadresse (e-mail):
Ich hoffe, dass ich zu den ersten 1.000 Einsendern gehöre, die bei richtig gelösten Aufgaben ein zweisprachiges Esperanto-Buch (deutsch/Esperanto) gewinnen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit meinen o.a. persönlichen Daten werde ich als Esperanto-Interessent elektronisch erfasst.
Damit bin ich einverstanden: ja
nein
Einsendeschluss ist der 31.12.2012.
Die folgenden Übungsaufgaben habe ich selbständig gelöst:
1. Markieren Sie die passende Antwort.
1.1
Demando:
Saluton, kiu estas via nomo?
Respondo:
Via nomo estas Ute.
Mia nomo estas longa.
Mi estas Werner.
1.2.
Demando:
Pardonu, ĉu estas Beate, kiu sidas dekstre de vi?
Respondo:
Ne, estas Birgit.
Jes, Beate sidas maldekstre de mi.
Jes, mia nomo estas Beate.
1.3.
Vidu la bildon de leciono 2.
Demando:
Kion surhavas la junulo?
Respondo:
La junulo surhavas kravaton.
Li surhavas nigran pantalonon.
Li havas longajn harojn.
1.4
Demando:
Kio pendas super sinjoro Majer?
Respondo:
Super sinjoro Majer estas vazo.
Ne, la vazo estas sur la tablo.
Bildo pendas super sinjoro Majer.
1.5
Esperanto-kurso en Berlin.
Demando:
Ĉu Hugo edukas la aliajn?
Respondo:
Jes, li estas la edukisto.
Ne, li estas nur la instruisto.
Ne, ili edukas lin.
2. Objektform oder nicht? Markieren Sie im folgenden Text die richtige(n) Wortform(en).
La longhara filo
Bruno estas antaŭ la muro
muron.
La patro kaj la patrino vidas junulo
junulon, kiu ne surhavas ŝuojn.
Ĉu ili rekonas li
lin?
Ne, tro longaj estas liaj haroj
harojn.
Kio
Kion diras la patro?
Li diras: "Ĉu tio estas nia filo
filon?"
Ankaŭ la patrino ne scias tio
tion.
Ĉu tio
tion,
kio
kion sinjorino Majer havas en la mano,
estas libro
libron?
3. Ergänzen Sie die Antworten zu den einzelnen Fragen.
Kion vi vidas sur la bildo de la leciono 2?
Mi vidas tri {Personen}.
Ĉu la haroj de la junulo estas nigraj?
Jes, {sie} estas nigraj.
Ĉu ankaŭ Viola Majer havas longajn harojn?
Ne, ŝi havas {kurze Haare}.
Ĉu vi scias, kie la ŝuoj de Bruno estas?
Ne, {das weiß ich nicht}.
Kion faras sinjoro Majer?
Li {spricht}.
Kaj kion li diras?
Li diras: "Ĉu {dieser junge Mensch} estas nia filo?
Mi ne vidas {sein} vizaĝon."